Schwach starten und am Ende dank der individuellen Klasse doch die 3 Punkte mitnehmen – das kann nicht immer klappen.
Zwar brachte Kwame Otu den DSC Hanseat beim Harburger Türk-Sport bereits in der 23. Minute mit 1:0 in Führung, die Leistung des Teams war aber ähnlich wie in den Spielen gegen UH Adler und Zonguldakspor nur mäßig. Viel besser wurde es auch in der 2. Halbzeit nicht, aber durch Treffer von Idrissa Sambou (ein präziser Freistoss aus 18 Metern in den Winkel und ein sicher verwandelter Elfmeter nach Foul an Ali Al Jabri – 57. und 84.) sowie einen weiteren Treffer durch Otu (79.) schienen die Dulsberger auch in diesem Spiel auf der Siegerstrasse, zumal Nino Salinas in der 73. Minute noch einen weiteren Elfmeter (Foul an Otu) verschoss.
Aber die beste Abwehr der Liga zeigte wie schon am vergangenen Sonntag ungewohnte Schwächen in der Verteidigung von Standards, was zu 4 Gegentreffern (52., 69., 77.) führte, der letzte in der 89. Minute kostete dann 2 der 3 scheinbar schon gesicherten Punkte – alles in allem ein gerechter Ausgang, den Sieg hätten die Hanseaten nicht wirklich verdient gehabt.
