Linienrichter-Blackout entscheidet das Spiel: DSC Hanseat verliert in Sasel 0:2

Es war ein insgesamt schwaches Spiel am Saseler Parkweg zwischen der Vierten des TSV Sasel und dem DSC Hanseat. Vor allem den Dulsbergern merkte man die Verunsicherung nach 4 Niederlagen in Folge deutlich an, wenig lief zusammen, Torchancen gab es eigentlich nur, wenn der schnelle Kevin Taylor in ganz seltenen Fällen in Konterstuationen geschickt werden konnte. Da auch die Gastgeber ihre wenigen Chancen eher kläglich vergaben, deutete alles auf ein 0:0 hin.

Jedenfalls so lange, bis Linienrichter Fikret Tirpanci in der 83. Minute einen totalen Blackout hatte und die überdeutliche, mehrere Meter betragende Abseitsstellung von mehreren Saseler Angreifern übersah, woduch Till Böhning dann völlig allein auf  DSC-Keeper Seidi Umaru zulaufen und zum kaum noch erwarteten 1:0 vollenden konnte. Das 2:0 gegen aufgerückte Dulsberger erneut  durch Böhning nach einer unglücklichen Abwehraktion von Lenard Barkow war dann die Entscheidung (87. Minute).

Doch damit noch nicht genug der fragwürdigen Entscheidungen des Unparteiischen-Trios: In der Nachspielzeit verwandelte Zekriya aus 14 Metern einen indirekten Freistoss, doch Schiri Murat Comart ließ der Freistoss wiederholen, weil sich ein Saseler Abwehrspieler zu früh aus der Mauer bewegt hatte. Wodurch der Regelverstoss quasi noch belohnt wurde. Letztlich nicht entscheidend angesichts des unmittelbar folgenden Schlusspfiffs, aber symptomatisch für eine - freundlich formuliert - kuriose Spielleitung.

Mit der 5. Niederlage in Folge fällt der DSC Hanseat damit auf den letzten Tabellenplatz zurück, ohne eine deutliche Leistungssteigerung wird es für die Hanseaten schwer werden, die tote Laterne so bald wieder abzugeben.

Der DSC Hanseat spielte mit: Umaru - Ertugrul, Meskini, Barkow, Ljiljak - Braun (Zekeriya Kurt), Topal - Salinas (Uslu), Gülaz (Koci) Taylor - Hami Kurt (Demir)