Trotz Corona: DSC Hanseat zieht positives Fazit der Jahre 2020 und 2021

Mit dem weitgehenden Wegfall der Corona-Beschränkungen war im Mai 2022 auch der Weg frei für die in den Vorjahren nicht mögliche Jahreshauptversammlung des DSC Hanseat in Präsenz, konkret im Vereinsheim "Cafe Südpol". Dabei konnte der Vorstand des Vereins eine überaus positive Bilanz der vergangenen beiden Corona-Jahre ziehen: entgegen dem Trend vieler anderer Vereine konnte der DSC Hanseat einen deutlichen Mitgliederzuwachs verzeichnen, sportlich gibt es mit den Aufsteigskandidaten 1. Herren und A-Jugend die besten Aussichten seit langem, infrastrukturell stehen der Kunstrasen und die neue Flutlichtanlage an der Vogesenstrass auf der Habenseite, und schließlich ist auch das wirtschaftliche Betriebsergebnis für beide Jahre klar im Plus.

Unter diesen Vorzeichen ist es wenig verwunderlich, dass nahezu alle Funktionsträger des Dulsberger Vereins wiedergewählt wurden: Ulrich Bunsmann als 1. Vorsitzender, Tanja Haenle als Jugendleiterin, Oliver Paehlke als ihr Stellvertreter, Roland Keßler und Frank Chmelik als Kassenprüfer. Neu im Amt des 2. Vorsitzenden ist lediglich Ercan Kurt, der Erfolgstrainer der 1. Herren-Mannschaft.

In der näheren Zukunft steht dieses Führungsteam vor der Aufgabe, die Erfolge der letzten beiden Jahre zu konsolidieren: die technische, organisatorische und sportliche Infrastruktur hält mit dem Wachstum des Vereins nur mühsam Schritt. So müssen die Lagerkapazitäten für die benötigten Sportgeräte modernisiert und ausgeweitet werden, mit mehr Trainern und Betreuern könnte der sportliche Erfolg ausgebaut und verstetigt werden. Grundsätzlich aber hat der DSC Hanseat offenbar die Talsohle, die er mit dem Abstieg seiner 1.Herren-Mannschaft in die Kreisklasse B erreicht hatte, verlassen und hat alle Chancen, auch in den nächsten Jahren eine erfolgreiche Entwicklung nehmen zu können.