Trotz 4. Testspielerfolg: DSC Hanseat noch nicht fit für die Saison

Auch wenn sich das Endergebnis 6:2 deutlich liest: Auch nach dem 4. Erfolg im 5. Testspiel bleibt für den DSC Hanseat noch viel zu tun bis zum Saisonstart Anfang August. Gegen die Dritte des SC Eilbek - in der kommenden Saison in der gleichen Kreisklassen-Staffel wie die Dulsberger am Start - wurde der Start ähnlich wie am vergangenen Wochenende gegen den SV Barmbek total verpatzt, schon nach wenigen Minuten führten die Gäste mit 1:0. Bei diesem Angriff verletzte sich zudem DSC-Innenverteidiger Shahir Roufin und musste durch Florian Johannsen ersetzt werden, dem man eine mehrjährige Wettkampfpause deutlich anmerkte. In die Lücke zwischen Johannsen und dem des öfteren zu offensiv postierten Aussenverteidiger Yakup Kurt gelangen den Eilbekern in der Folgezeit immer wieder vielversprechende Angriffe, deren sich die DSC-Abwehr allerdings mit vereinten Kräften letztlich doch zu erwehren wusste.

Besser lief es für die Dulsberger im Angriff: Renato Salinas erkämpfte sich an der Strafraumgrenze gegen den letzten Mann der Gäste den Ball und konnte schnell zum 1:1 ausgleichen, der an diesem Tag überragende Niels Douanla-Ghonda erzielte nach gelungene Pass in den freien Raum zunächst selbst das 2:1, legte nach erfolgreichem Zweikampf für Kevin Rodrigues das 3:1 auf und ließ dann noch den 4:2-Pausenstand folgen. Ziwschendurch hatten die Gäste einen Foul-Elfmeter verschossen und eine der angesprochenen Abwehrunsicherheiten zum 3:2 nutzen können.

In der 2. Halbzeit dann ein verändertes Bild: durch verschiedene Personalwechsel - der defensiver ausgerichetete Connor Wagner ersetzte Yakup Kurt, Falvio Cabral rückte für Johannsen in die Innenverteidigung - gelang es Trainer Ercan Kurt, die Eilbeker Offensive weitgehend zu neutralisieren. Andererseits nahm dadurch aber auch der Angriffsdruck der Hanseaten ab, die jetzt weitgehend auf Konter setzten. Trotzdem ergaben sich einige hundertprozentige Torchancen für die Dulsberger, insbesondere für den eingewechselten Hami Kurt, der zunächst zwei Top-Chancen vertändelte, um dann mit den Treffern zum 5:2 und 6:2 für den Endstand sorgte.

Der DSC Hanseat spielte mit: Peemöller - Y. Kurt (Wagner), Roufin (Johannsen), Tursic, N. Ljiljak - Cabral (Koci), Idrissu - Salinas (Lowe), Z. Kurt (Duric), Douanla-Ghonda (I. Ljiljak) - Rodrigues (H. Kurt)