Glücklicher 1:0-Sieg gegen UH Adler IV - Ersatzgeschwächte Hanseaten quälen sich zum Dreier

Geschwächt durch zahlreiche Ausfälle von Stammspielern (Verletzungen, Krankheiten, Spielsperren) trat der DSC Hanseat zum Heimspiel gegen die Vierte von UH Adler an. Wie schon am vergangenen Wochenende blieb das gegen einen Gegner, der in der Tabelle deutlich hinter den Dulsbergern rangiert, nicht ohne Konsequenzen. In der 1. Halbzeit fand der DSC gegen ein technisch limitiertes, aber taktisch und organisatorisch ausgezeichnetes Team von der Beethovenstrasse überhaupt nicht ins Spiel: Hätte DSC-Torhüter Lars Peemöller nicht so souverän agiert und UH Adler in der Spitze mehr Durchschlagskraft entwickelt, hätte man sich an der Vogesenstrasse nicht über einen Rückstand beklagen dürfen. Wie schon das eine oder andere Mal in dieser Saison besserte sich der Dulsberger Auftritt nach einer überaus deutlichen Pausenansprache von Trainer Ercan Kurt in der 2. Halbzeit. Nun wurde der Gegner deutlich früher attackiert, vor allem das vor der Pause eher passive DSC-Mittelfeld übernahm zunehmend das Kommando auf dem Platz. Das Ergebnis: Unter dem zunehmenden Druck unterlief der UH Adler-Abwehr in der 56. Minute ein Handspiel im Strafraum. Aber Yakup Kurt nahm das Elfer-Angebot nicht an, seinen zwar scharf, aber halbhoch geschossenen Schuss konnte Adler-Torhüter Fischer abwehren. Trotz dieses Fehlschusses hielten die Hanseaten den Druck hoch - mit Erfolg: In der 62. Minute erzielte Torben Krohn nach feinem Zuspiel von Zekeriya Kurt seinen 9. Treffer im 5. Spiel und die 1:0-Führung. In der Folge hatte der DSC bei Konterangriffen mehrfach die Möglichkeit zum vorentscheidenden 2:0, aber Krohn, Yusuf Tan Zeyrek, Patrick Dückers und Yakup Kurt konnten jeweils gute Chancen nicht verwerten. So blieb es beim aufgrund der ausgelassenen Chancen nicht unverdienten, aber angesichts der Leistung glücklichen 1:0-Erfolg, weil DSC-Torwart Lars Peemöller die einzige wirkliche Torchance der UH Adler mit einer starken Parade zunichte machte. Am kommenden Sonntag fahren die Dulsberger zum Spitzenspiel zu Einigkeit II nach Wilhelmsburg - ob die verletzt ausgewechselten Stammspieler Zekeriya Kurt und Bület Iskender bis dahin wieder fit sind, muß abgewartet werden, auch werden nicht alle anderen Ausfälle bis dahin wieder einsetzbar sein. Das Hinspiel hatten die Dulsberger mit 2:4 verloren, wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers auf Seiten von Einigkeit wurden ihn später aber die Punkte zugesprochen.